Leguminosen – Bohnen, Lupinen, Erdnüsse – Zukunftsgemüse für unsere Region

Veranstaltungen zum Leguminosen-Schwerpunkt

Termine und Veranstaltungsorte

Samstag, 29. August, 16.30 – 18 Uhr
Präsentation, Infos, Kostproben vom Hülsenfrüchte-Anbau
Samstag, 12. September, 11 – 13 Uhr
Leguminosen und Slowfood im Paradiesgarten Ratzeburg. Kostproben, Rezepte
Montag, 14. September, 19 – 20.30 Uhr
Nachhaltig essen – aber richtig: Prioritäten statt Perfektion (Melanie Speck)
Sonntag, 20. September, 11 – 15 Uhr
Faszination Hülsenfrüchte, SoLawi Jord, Sterley
Mittwoch, 23. September, 15 – 17 Uhr
Erbsen-Vielfalt (Andrea Heymer)
Samstag, 21. November, 14 – 18 Uhr
Koch- und Backkurs rund um Hülsenfrüchte mit Urte Grauwinkel
Samstag, 21. November, 18 – 19 Uhr
Film: „Superfood Bohnen“ von Jasmin Lakatoš
Kurzfilm “Kontaktlinsen“ von F. Tengelmann, E. Dettlof, S. Obaid

Sonntag, 22. November, 11 – 13 Uhr
Matinee, Gesprächsrunde mit Urte Grauwinkel, kleine Kostproben vom Koch- und Backkurs, Saatguttausch

Leguminosen-Projekt | Foto: Christian Egelhaaf
Leguminosen-| Foto: Christian Egelhaaf

Hülsenfrüchte – auch Leguminosen oder Schmetterlingsblütler genannt – sind wahre Alleskönner: Erbsen, Linsen, Bohnen, Süßlupinen, Kichererbsen, Sojabohnen und sogar Erdnüsse liefern wertvolles pflanzliches Eiweiß und können einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Ernährung leisten. Sie liefern hohe Erträge pro Flächeneinheit, der Anbau lohnt sich auch auf kleinen Flächen und in Gärten. Sie sind weltweit seit Jahrtausenden ein wichtiger Bestandteil der Ernährung.
Auch ökologisch sind Leguminosen von besonderer Bedeutung: In Symbiose mit Knöllchenbakterien binden sie Stickstoff aus der Luft und nutzen ihn für ihr Wachstum. Dadurch können sie den Boden mit Stickstoff anreichern und den Bedarf an mineralischer Stickstoffdüngung verringern.
Vielfalt statt Chemie – ein einfaches, wirkungsvolles Prinzip für eine nachhaltige Landwirtschaft.
Ein Beispiel ist die Süßlupine. Sie gehört zu den ältesten Kulturpflanzen und wird wegen ihrer vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten auch als „Soja des Nordens“ bezeichnet. 2026 wurde sie zum „Superfood des Jahres“ gewählt
.
Die besonderen Eigenschaften der Leguminosen wollen wir mit einem Projekt sichtbar machen und einer breiten Öffentlichkeit näherbringen. Sie spielen eine wichtige Rolle für die nachhaltige Ernährung von Menschen und Tieren, für gesunde Böden und für mehr Vielfalt in unseren Landschaften.
Ein kleiner, nicht zu vernachlässigender Beitrag, um auch hier den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen: regional, ressourcenschonend, bezahlbar und mit überraschend vielen Möglichkeiten.

Und: Aus den vielen Leguminosearten mit völlig unterschiedlichen Eigenschaften lässt sich hervorragendes, abwechslungsreiches und gesundes Essen zubereiten.
Damit könnten sie auch der regionalen Gastronomie neue Impulse geben – und zeigen, dass
achhaltige Ernährung keineswegs Verzicht bedeutet, sondern vor allem eines: mehr Vielfalt – in jeder Hinsicht.

Kontakt: Sabine Egelhaaf
Sabine@foto-e.de

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